Kapverden

Inselhopping im Atlantik

Die Kapverden bestehen aus neun bewohnten und weiteren unbewohnten Inseln, die im Atlantik etwa 500 Kilometer westlich von Afrika auf der Höhe von Mauretanien und Senegal liegen. Man unterteilt sie in eine nordwestliche und eine südöstliche Gruppe. Ursprünglich unbewohnt, wurden sie im 15. Jahrhundert von den Portugiesen entdeckt und besiedelt. Danach benutzten Sklavenhändler die Inseln als Handelsplatz und Schifffahrtsunternehmen unterhielten dort eine Versorgungsstelle. 1975 erhielt die Inselgruppe ihre Unabhängigkeit.

Heute sind die Kapverden ein beliebtes Ziel für Traumreisen.

Sal und Santiago besitzen internationale Flughäfen, die auch direkt von Deutschland z.B. dem Frankfurter Flughafen angeflogen werden. Von dort aus ist es möglich, per Fähre oder Flugzeug von einer Insel zur anderen zu reisen.
Die bei Touristen beliebteste Insel ist Sal, sie ist besonders für Strandurlauber und Surfer attraktiv. Es regnet äußerst selten, daher besteht die Landschaft überwiegend aus Wüste. Die schönsten Sandstrände befinden sich in Santa Maria, im Süden der Insel. Der Ortskern der kleinen Ortschaft liegt direkt am Meer und bietet einige Boutiquen, Souvenirläden und Restaurants.
Der einst größte Hafen des Atlantiks liegt auf São Vicente, deshalb leben auch heute noch auf dieser Insel über 80% der Einwohner. Kulturell hat besonders der Ort Mindelo einiges zu bieten. Er besitzt eine Uferstraße mit Herrenhäusern, eine schöne Altstadt, einen Stadtpark und vieles mehr.
Die beste Zeit für Traumreisen auf die Kapverden ist von Oktober bis Juli, dann ist es durchschnittlich 25° C warm. Nur in den Monaten August und September kann es zu heftigen Regenfällen kommen, daher ist diese Zeit für das Reisen eher ungeeignet. Nach der Regenzeit allerdings ist die Flora der Inseln besonders schön, hier ist besonders die Insel Brava zu erwähnen, die dann eine wahre Blütenpracht zu bieten hat.
Die Amtssprache auf den Kapverden ist Portugiesisch, die Einheimischen sprechen aber untereinander Creolo, eine Mischung aus Portugiesisch und afrikanischen Dialekten.

Und wer keine Inseln mag, kann auch nach Argentinien oder andere Urlaubsziele wählen. Es gibt genügend warme Ziele zum Reisen.